... verdient unsere Bestätigung Die Gegner des bilateralen Wegs vertreten offensichtlich die Auffassung, dass unser Land ohne geregelte Verhältnisse mit der EU besser fahren würde. Das ist ein grosser Trugschluss, so streut man dem Volk Sand in die Augen. Bei einem Nein am 8. Februar würde die Schweiz in einen Abgrund gerissen, gegen den die aktuell drohende Wirtschaftskrise eine Bagatelle ist. Ein Nein käme ausserdem vielen EU-Bürokraten wohl gar nicht so ungelegen. Bei den nachher unumgänglichen Neuverhandlungen hätten sie Gelegenheit, alte Rechnungen zu präsentieren, etwa die steuerlichen Auseinandersetzungen, insbesondere den automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und Finanzämtern. Jener Teil der SVP, der für ein Nein plädiert und meint, man sitze bei Verhandlungen mit der EU am längeren Hebel, spielt mit dem Feuer. Neuverhandlungen unter Zeitdruck und im Wissen um die negativen Folgen eines Scheiterns für die Schweiz brächten nicht mehr gleich gute Ergebnisse wie 1999. Auch würde das Ansinnen der EU, wir müssten Rechtsänderungen automatisch nachvollziehen, unser demokratisches System über Gebühr strapazieren. Ein Ja zur Personenfreizügigkeit und somit zu den Bilateralen I sichert dagegen die schweizerische Position, den Zugang zum EU-Markt und den Wohlstand. Und zum Glück hat eine vernünftige Mehrheit des Parlamentes beschlossen, die beiden Aspekte Erweiterung / Fortsetzung der Bilateralen in einer Frage beantworten zu lassen. Eine allenfalls unterschiedliche Haltung zu den beiden Aspekten würde von der EU als unzulässig eingestuft und hätte ebenfalls Neuverhandlungen zur Folge, mit den oben geschilderten Folgen. Wer verhindern will, dass die Schweiz böse strauchelt, wird somit ein JA in die Urne legen. Patrick Hächler, Kantonsrat CVP, Gossau
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